Eindrücke von der Juniorwahl 2021

Im Rahmen des WiPo-Unterrichts haben wir – die Oberprima b – die sogenannte Juniorwahl am Gymnasium Wellingdorf organisiert. 

Dieser Wähler hat seine Entscheidung getroffen

Gewählt wurde hierbei am Mittwoch, den 22.09. und am Donnerstag, den 23.09. jeweils in den beiden großen Pausen. Die Wahl wurde hierbei extra so gelegt, dass sie zeitnah zum offiziellen Termin der Bundestagswahl (26.09.) stattfinden konnte. Während bei der „richtigen“ Bundestagswahl nur die zum Zeitpunkt der Wahl Volljährigen wählen dürfen, waren bei uns an der Schule alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse wahlberechtigt.

Überrascht hat uns auf jeden Fall die Wahlbeteiligung, denn von 169 Wahlberechtigten haben 120 ihre Stimme abgegeben. Damit gab es eine Wahlbeteiligung von 71,01 %.

Die Wahlbeteiligung besonders in den 12. Klassen war erfreulich

Wie bei der offiziellen Wahl auch, haben die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld eine schriftliche Wahlbenachrichtigung erhalten. Auch die Wahl an sich wurde von uns höchst professionell durchgeführt, denn wir hatten eine Wahlurne, welche zuvor mit vier Siegeln versiegelt und zwei Plomben verplombt wurde. Das Wahlgeheimnis wurde mit Hilfe zweier Wahlkabinen gewährleistet. 

Eine professionelle Wahlurne, versiegelt und verplombt

Gewonnen haben am Ende die Grünen mit 37,5 %, gefolgt von der SPD mit 22,5 % der Zweitstimmen. Die drittstärkste Kraft bildet die FDP mit 19,17 %. Die letzte Partei, die die 5-Prozent-Hürde hinter sich lassen konnte, war die Linke mit genau 5 %. Die CDU und auch die AfD haben es bei uns also nicht geschafft, 5 % der Zweitstimmen zu gewinnen. 

Das Ergebnis ist relativ eindeutig.

Das Direktmandat hätten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit 38,33 % der Stimmen an Luise Amtsberg von den Grünen vergeben. 

Der Unterschied zwischen Erststimmen und Zweitstimmen ist nicht sehr groß.

Hier noch einige Schülerkommentare:

Emil (OIb): Es hat mich überrascht, dass so ernsthaft gewählt wurde und auch der Arbeitsaufwand der Organisation geringer war, als ursprünglich gedacht. 

Finn (OIb): Da eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre zur Diskussion steht, ist es wichtig, dass auch 16-Jährige sich eine Meinung zu den verschiedenen Parteien bilden. 

Franziska (OIb): Es war eine sehr gute Idee, die Juniorwahl durchzuführen. Besonders interessant ist zu sehen, was Leute in unserem Alter wählen würden. 

Melanie (9a): Ich fand die Situation ungewohnt, die Erfahrung wählen zu gehen war aber toll. 

Rieke (9a): Durch die Teilnahme an der Juniorwahl hat man sich viel mehr mit den politischen Themen auseinandergesetzt. Dadurch hat man auch ein größeres Interesse am offiziellen Wahlergebnis der Bundestagswahl. 

Kristine (9a): Es wird interessant, das Wahlergebnis der Schule mit dem echten Wahlergebnis zu vergleichen. 

Die Wahlergebnisse der deutschlandweit durchgeführten Juniorwahl und weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es unter www.juniorwahl.de.

Finn-Ole (OIb) mit Ergänzungen von Frau Butkevicius

Wahllisten werden geprüft und Wahlscheine werden ausgegeben
Schließlich werden alle Wahlscheine ausgezählt