Brötchen, Bergwerk und Brocken
Klassenfahrt der 8. Klassen nach Goslar
Am Montag, dem 24.08.2026, fuhren wir, die 8a, 8b und 8c, mit der Bahn nach Goslar im Harz. Nach einer langen Fahrt, die auch anstrengend war, kamen wir endlich in Goslar an und mussten eine halbe Stunde zu unserer Jugendherberge laufen. Bei der Ankunft in der Jugendherberge hatten wir eine halbe Stunde Freizeit, in der wir uns umsehen durften.
Anschließend führte uns eine sehr nette Stadtführerin in einer schnellen Tour durch die Stadt. Besonders interessant war der Besuch der Kaiserpfalz, da sie uns viel über die Geschichte der Stadt Goslar erzählte. Wir haben viel über die Bergleute in Goslar gelernt und auch über die Wanderkaiser. Dort sahen wir auch die ehemalige Bergmanns Kapelle und durchwanderten die Stadt, wobei wir auf Steine mit Handabdrücken gestoßen sind, die zu der Weltausstellung 2000 aufgestellt wurden.
Am Dienstag hatten wir früh Frühstück und brachen dann gegen 9 Uhr auf, um mittelalterlich Brötchen zu backen. Es war eine tolle Erfahrung, und das Interessante daran war, dass uns erklärt wurde, wie man früher gebacken hat.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem Spaziergang und genossen die tolle Aussicht auf einer Plattform. Abends haben wir dann Spiele gespielt und dazu gab es ein paar Dips für das Brot.
Am Mittwoch wanderten wir etwa 6 Stunden (16 Kilometer) auf den Brocken, es war neblig. Die Führerin der 8c war sehr nett und wir hatten viel Spaß, trotzdem war es sehr anstrengend. Als wir zum Brocken gingen, haben wir ein Moor gesehen und haben gelernt, dass ein Moor sauer ist, und dass deswegen Bäume nicht so schnell wachsen und im Moor fleischfressende Pflanzen leben.
Als wir oben ankamen, war es kalt und neblig, deshalb konnte man nicht viel sehen (Sichtweite von 15 Metern), aber wir saßen in der Hütte, in der schon Goethe saß. Doch unsere Führerin sagte, dass dies eine normale Sichtweite war. Ein passendes Zitat von Heinrich Heine: Müde Beine, viele Steine, Aussicht keine.
Später stiegen wir vom Brocken hinab und hatten 20 Minuten Zeit, um uns im Nationalpark-Museum umzusehen.
Am Donnerstag waren wir vormittags in der Stadt shoppen und sind danach ins Rammelsbergwerk gegangen, ein wahrlich interessanter Ort. Als wir am Bergwerk ankamen, sahen wir die Umkleideräume der ehemaligen Angestellten. Wir sind mit Schutzhelmen ausgestattet in dem gelben Zug runter ins Bergwerk gefahren, was sehr ruckelig war. Dort erklärte uns ein alter Mann im Bergwerk die Praktik des Abbaus von Erzgestein, und wie er sich verändert hat. Das Bergwerk wurde in den 80er Jahren wegen Erschöpfung des Erzvorkommens geschlossen. Insgesamt war dort 1000 Jahre Bergbau betrieben worden.
Danach waren wir noch in der Kaiserpfalz, was viel Spaß machte und wo uns eine ältere Dame die Gemälde im Sommer-Saal erklärte.
Freitagmorgens sind wir dann leider gegen 8 Uhr mit dem Zug zurückgefahren und kamen gegen 14:18 Uhr in Kiel an. Es war eine tolle Klassenfahrt, die uns in Erinnerung bleiben wird.
Agrin, Layan, Greta, Luise, Maximilian, Ben, Nazar, Klasse 8c
Die 8. Klassen waren dieses Jahr wieder in Goslar auf Klassenfahrt. Tatsächlich lief die Klassenfahrt sehr gut: zweimal Krankenwagen und zweimal Krankenhaus, einmal Polizei und sonst viel Spaß.
Wir hatten viele spannende Aktivitäten, wie z.B. Brot und Spiele, wo wir vormittags Brot backten und nachmittags Spiele (z.B. Schokokusswerfen) spielten. Zwischendurch unternahmen wir noch eine kurze Wanderung, wo wir anschließend noch den Berg runterrollten (rennen war verboten). Außerdem wanderten wir den Brocken hoch mit der anschließenden, überwältigenden Aussicht von grandiosen zwei Zentimetern und dem wunderbaren Genuss der höchsten Pommes im Norden! Die achtzehn Kilometer haben sich also durchaus gelohnt.
Wir waren auch überteuert shoppen und gaben in den meisten Fällen sinnlos Geld aus, nur Döner war sinnvoll! Danach fuhren wir in einer antiken Quetschlokomotive (Bergmannszug) ins Bergwerk und bekamen einen Vortrag über Sprengstoff und die Arbeit im Bergwerk. In der Kaiserpfalz kamen dann noch zwei weitere Unfälle und eine Menge historische Ereignisse hinzu. Ebenfalls schauten wir uns das Herz von irgendeinem Kaiser an. Abends grillten wir noch mit der Klasse.
Insgesamt hat sich die Klassenfahrt also mehr als gelohnt!
Lina, Neea, Merle, Klasse 8c
Eine Woche voller Erlebnisse: Die Klassenfahrt der 8a nach Goslar
Vom 24.08. bis zum 28.08. hieß es für die Klasse 8a: Taschen packen und ab nach Goslar!
Der Start und die Kultur
Die Anreise startete direkt herrlich chaotisch. Unsere Zugfahrt entwickelte sich durch eine zweistündige Verspätung zu einer echten Geduldsprobe. Als wir endlich ankamen, mussten wir auch noch den steilen Weg zur Jugendherberge hochlaufen. Den restlichen ersten Tag ließen wir Goslar erst mal ruhig auf uns wirken. Am zweiten Tag fiel die geplante Stadtführung leider spontan aus, sodass wir die historische Altstadt auf eigene Faust erkundeten. Nachmittags backten wir gemeinsam frisches Brot, das wir im Anschluss mit leckeren Dips verspeisten.
Das Brocken-Abenteuer
Am dritten Tag stand das große Highlight an: Der Aufstieg auf den Brocken! Unser Führer
Jens begleitete uns und erzählte uns viele spannende Dinge über die Natur und ihre Arbeit.
Nach einiger Zeit trafen wir den Ranger Matthias, der uns etwas über seine Arbeit erzählte. Oben angekommen hieß es allerdings: Nebel pur! Mehr als fünf Meter Sichtweite waren nicht drin.
Herr Schuldt: „Wir hatten auf der Fahrt eigentlich erstaunliches Glück mit dem Wetter, nur auf dem Gipfel des Brockens konnten wir uns vor lauter Nebel kaum wiederfinden – was der guten Stimmung aber absolut keinen Abbruch getan hat!“ Nach der Wanderung taten jedem die Füße weh.
Unter Tage
An Tag vier holten wir die Stadtführung nach und besuchten das Bergbaumuseum Rammelsberg, wo wir mit der Grubenbahn tief unter die Erde fuhren. Zurück in der Unterkunft stand das große Packen an.
Beim Essen in der Jugendherberge gab es allerdings einen bleibenden Eindruck bei den Lehrkräften. Frau Valkema bemerkte dazu augenzwinkernd, aber bestimmt: „Es war schon ein wenig befremdlich, dass immer mehr Kinder statt des angebotenen Abendessens lieber den Inhalt von mitgebrachten 5-Minuten-Terrinen verzehrten und dabei riesige Berge an Müll produzierten.“
Müde, aber glücklich zurück
Am fünften Tag klingelte der Wecker bereits um 05:30 Uhr. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück traten wir die Heimreise an. Völlig erschöpft, aber glücklich und voller neuer Erinnerungen kamen wir um 14:15 Uhr in Kiel wieder an.
Lucy, Klasse 8a


