Fahrt der 6. Klassen nach List auf Sylt
Montag: Am 24.8. haben wir, die drei 6. Klassen, uns um 8:45 Uhr alle am Bahnhof getroffen. Um 9:00 Uhr sind wir dann mit dem Zug nach Husum gefahren. Weil zu wenig Sitzplätze frei waren, mussten manche von uns stehen, was aber auch nicht immer schlimm war. Leider ist unser Anschlusszug ausgefallen und wir haben 1 Stunde gewartet. Als wir nach der zweieinhalbstündigen Fahrt in Westerland waren, hat ein Bus uns abgeholt und zur Jugendherberge gefahren. Dort angekommen, haben wir unsere Schlüssel bekommen und die Betten bezogen. Es gab Abendessen und um 19:00 Uhr haben wir uns noch mit Frau Fandel und Herrn von Arend getroffen, um über den heutigen und morgigen Tag zu reden. Müde sind wir alle um 20:00 Uhr in die Betten gefallen und sind um 21:30 Uhr schlafen gegangen. (Trudi, Klasse 6a)
Dienstag: Wir standen froh und munter auf. Um sieben Uhr standen Zähneputzen und Umziehen an. Nach dem Frühstück haben wir unser Mittagessen gepackt und es ging um 8:35 Uhr los. Alle Kinder waren aufgeregt und abenteuerlustig. Wir fuhren 15 Minuten mit dem Bus zum Hafen. Am Hafen hat uns die frische Nordseebrise begrüßt. Da gab es viele Läden – alles, was Touristen wollen. Wir fanden den Süßigkeitenladen besonders interessant. Dann durften wir uns zwanzig Minuten lang auf dem Spielplatz austoben. Danach ging´s schon auf den Fischkutter. Da hat uns der Kapitän lustige und interessante Sachen erzählt: Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel. Sylt gehörte viele Jahrhunderte zu Dänemark, bis es im Jahr 1864 nach dem Deutsch-Dänischen Krieg deutsch wurde.
Danach warfen die Seeleute das Fischernetz aus. Die gefangene Beute durften wir anfassen. Es gab Krebse, Garnelen, kleine Fische und Seesterne. Obwohl ich Angst hatte, nahm ich eine kleine orangene Garnele in die Hand. Sie hat mich gekitzelt und ist mir aus der Hand geflutscht!
Ein spannender Moment war, als wir die Seehunde auf der Sandbank gesehen haben. Sie lagen da entspannt und gechillt.
Zurück an der Jugendherberge hatten wir eine Stunde, dreißig Minuten Ausruhezeit. Nachmittags ging´s ab zum Strand. Auf dem Weg haben wir Schafe gesehen. Beim Strand angekommen, liefen wir direkt zum Wasser und sprangen hinein. Überraschenderweise war es kalt und abkühlend. Es hat Spaß gemacht, unter die Welle zu tauchen. Auf dem Weg zurück haben wir den Sonnenuntergang genossen.
Wir aßen Abendbrot zusammen. Danach unterhielten wir uns noch mit lustigen Spielen wie ,,Poesie der Neandertaler”, Schach und ,,Abgestaubt”. Um 22 Uhr fing die Nachtruhe an und da sollten wir schlafen… (Bogdan, Klasse 6b)
Mittwoch: Wir wurden um sieben Uhr geweckt. Naja, die meisten waren schon wach. Es gab aber ein paar Kandidaten, die gerne noch ein paar Stunden geschlafen hätten – was sie natürlich nicht konnten, denn der Bus kam bald. Außerdem mussten wir schnell zum Frühstück. Da gab es ein Buffet mit verschiedenen Brotsorten, Gemüse, Obst und Brotaufstrich. Zu trinken gab es Pfirsicheistee. Der war so lecker! Aber es gab auch Kakao, Tee und natürlich Wasser. Über das Frühstück konnte man sich nicht beschweren.
Schnell noch ein Brot fürs Lunchpacket manchen und dann zum Bus. Der Bus fuhr um acht Uhr. Wir fuhren ungefähr acht Minuten zum Museum Naturgewalten. Der Bus kam am Hafen an und wir liefen los zum Museum. Aber häh? Wo läuft Herr Mitzloff denn hin? Er lief am Museum vorbei! Er meinte: „Es ist zu früh. Wir können noch nicht rein.“ Also gingen wir noch kurz zum Strand gegenüber. Dort konnte ich schöne Fotos machen und richtig coole Muscheln finden. Nun ging es doch endlich ins Museum. Wir sollten unsere Rucksäcke in einen Metallkäfig packen. Erst bekamen wir eine Einweisung und teilten uns in Gruppen ein. Jeder bekam einen Kopfhörer. Dann gingen wir in den ersten Stock. Dort war das 360-Grad-Kino. Der Film dauerte 13 Minuten. Der war sooo cool!
Danach holten die Gruppen die Tablets, mit denen sie die Antworten zu den Aufgaben eingeben konnten. In den verschiedenen Räumen gab es passende Fragen zu den Räumen. Für richtige Antworten gab es Punkte. Am Ende gab es einen Punktestand und einen Platz. Meine Gruppe hat den 2550. Platz gemacht. Das hört sich schlecht an, ist aber eigentlich ganz gut, weil die Plätze von allen Leuten zählen, die dieses Jahr in dem Museum waren. (Joline, Klasse 6b)
Donnerstag: Am Donnerstagmorgen mussten wir uns alle beeilen, denn eine Kutterfahrt lag vor uns. Als wir um 8:45 Uhr mit dem Bus zum Hafen von List fuhren, waren wir alle aufgeregt wegen der anstehenden Kutterfahrt. Nach einer zehnminütigen Fahrt kamen wir am Lister Hafen an, wo wir noch eine gute Dreiviertelstunde warten mussten, bis wir auf den Fischkutter durften. Die Sitzplätze waren knapp, aber trotzdem fanden alle einen einigermaßen trockenen Platz. Als wir dann losfuhren, erzählte uns der Kapitän sehr viel über die Seehunde. Nach ca. 45 Minuten sahen wir diese auf einer Sandbank. Davor wurden kleine Seesterne und Strandkrabben gefischt, die wir sogar auf die Hand nehmen durften (wir ließen sie auch wieder frei). Nachdem wir die Strandkrabben und die Seehunde gesehen und bewundert hatten, fuhren wir zurück in den sicheren Hafen. Als wir vom Kutter gingen, wurden allen, die durften und wollten, ein Fischbrötchen oder ein Crêpe ausgegeben. Als wir aufgegessen hatten, bekamen wir noch ein wenig Freizeit in List. Danach fuhren wir zurück zur Jugendherberge Mövenberg, wo uns eine Überraschung erwartete. Herr Uslar und Frau Schäffer hatten eine Strandführung organisiert. Bei dieser lernten wir viel über die Dünen, den Spülsaum und die Meeresbewohner. Uns machte der Tag sehr viel Spaß! (Katelyn, Kayra, Zuzanna, Dina, Maja, Svea, Klasse 6c)
Freitag: Klassenfahrt! Fast alle sagen immer: „Ich freue mich schon so sehr auf die Klassenfahrt!“ Aber niemand redet über die Rückkehr! Heute ist leider der Tag der Rückkehr, aber es ist auch ein guter Freitag. Es ist ein bisschen traurig, dass die Klassenfahrt zu Ende geht, aber es ist auch gut, weil ich dann meine Eltern wiedersehen werde. Heute bin ich mit meinen Mitbewohnerinnen aufgewacht, aber ich sah wohl so aus, als ob ich noch schlafen würde. Am Anfang haben sie noch geredet, aber dann waren sie so nervig, dass ich aufgestanden bin. Ich habe als erstes meine Bettwäsche abgezogen. Danach haben wir aufgeräumt, damit wir zum Frühstück durften. Als wir fertig waren, haben wir noch ein bisschen den anderen geholfen. Schließlich sind wir zum Frühstück gegangen. Es war wie immer sehr lecker. Nach dem Frühstück haben wir unsere Koffer nach draußen gebracht. Im Zug von Sylt nach Husum war es okay. Wir konnten sogar sitzen. Auf der Fahrt haben wir auch ein bisschen geredet und etwas gegessen. In Husum mussten wir umsteigen. Es war sehr voll! Ich musste die ganze Fahrt stehen. Als wir endlich nach zwei Stunden in Kiel ankamen, habe ich meine Mutter umarmt und sie hat mir Blumen geschenkt. Damit war die Klassenfahrt also schon vorbei. Es war sehr schön! Ich freue mich schon auf die nächste Klassenfahrt. (Mizgin, Klasse 6b)




Eindrücke der Klasse 6a




Eindrücke der Klasse 6b




Eindrücke der Klasse 6c